Die Lichtpunkte

Probsteikirche Basilika St. Clemens

HANNOVER LEUCHTET – und St. Clemens leuchtet mit

Die Propsteikirche Basilika St. Clemens in der Calenberger Neustadt wurde 1718 als erste Katholische Kirche nach der Reformation in Hannover geweiht. Sie ist die nördlichste Kirche in venezianischem Barockstil und ein besonderer, wenn auch manchmal etwas verborgener Schatz in unserer Stadt. St. Clemens wurde nach dem 2. Weltkrieg mit dem Gedanken, ein Hoffnungsort für die geplagten Menschen in Hannover zu sein, vorrangig wieder aufgebaut und 1957 wieder eingeweiht. Dabei wurde auch die geplante, aber wegen Geldmangel ursprünglich nicht realisierte Kuppel auf die Kirche errichtet, die heute ein wunderschöner Orientierungspunkt im Stadtbild ist.

Der Platz vor der Kirche lädt ein zum Verweilen und zum Betrachten dieses Bauwerkes, das durch HANNOVER LEUCHTET in den Abendstunden in besonderer Weise erstrahlen wird. Die Frontansicht wird besonders herausgearbeitet, so dass ein tagsüber eigentlich bekanntes Gebäude in ganz „neuem Licht“ erscheint.

Kirchen sind einerseits physikalische Bauwerke, die man architektonisch, technisch und künstlerisch beschreiben kann. Aber sie leben immer auch von einer Faszination des Nicht-Beschreibbaren. Sie strahlen Transzendenz aus, etwas, was über einen selber hinaus verweist. Dabei kann Licht in besonderer Weise ein Weg sein, dies zum Ausdruck zu bringen. Wir freuen uns daher sehr auf dieses besondere Ereignis und danken HANNOVER LEUCHTET für diese Initiative.

Die Kirche wird zudem im Kirchenraum mit Lichtinstallationen gestaltet, so dass es lohnt, auch einmal hineinzugehen und diesen Raum auf sich wirken zu lassen. Man kann dann sogar selber für Licht sorgen, indem man eine Kerze entzündet. Dabei lässt sich mancher gute Gedanke an einen Menschen zum Himmel schicken.

Ein besonderer Punkt ist die Krypta, die Unterkirche von St. Clemens, die im Sommer 2018 saniert und unter dem Gedanken der Hoffnung neugestaltet wurde. Auch sie wird an den Abenden für einen Besuch offenstehen.

Propst Martin Tenge, 16.7.2018

Die Installation – Das Tor zur Stadt

Das Tor zur Stadt: Vor 300 Jahren entschied man sich, die Kirche in Richtung Hannover zu öffnen und nicht wie üblich Richtung Osten. Wir freuen uns über diese Entscheidung und nehmen diese Geschichte als Story für die Lichtinstallation.

Der Künstler – Harald Tragweindl

Der Wiener Künstler Harald Tragweindl mit seiner Firma „light your Company“ setzt das Portal der St. Clemens Basilika gekonnt in ein Stillleben und so einen Teil der Geschichte in den Fokus.

Die Umsetzung

Großbildprojektionen, die je nach Projektor mehr als 300 qm Fläche bespielen können, kommen hier zum Einsatz. In den 50ern eingesetzt um riesige Bühnenbilder in Theatern zu projizieren, dienen Sie heute mehr für architektonische Beleuchtung.

Marktkirche Hannover/Am Markt

Über 750 Jahre Gottesdienste in der Marktkirche Hannover

In der Altstadt von Hannover ist die Marktkirche St. Georgii et Jacobi die älteste der drei Pfarrkirchen – Marktkirche, Aegidienkirche und Kreuzkirche. Um 1238 wurde sie erstmals unter dem Namen St. Georgii in den Geschichtsbüchern erwähnt. 1125 entstand an gleicher Stelle ein romanischer Vorgängerbau, dessen noch vorhanden Säulenfundamente dem heutigen Bödekersaal im Untergeschoss der Kirche, seine ganz besondere Ausstrahlung geben.

Die Marktkirche ist eine Hallenkirche mit einem 97 Meter hohen Turm. Sie gehört neben den Herrenhäuser Gärten, dem Alten Rathaus oder der Aegidienkirche, zu den Wahrzeichen Hannovers. Sie ist seit 1536 Evangelisch-Lutherisch und besticht mit besonderem Charakter durch ihren Backsteinbau.

Seit 1850 ist die Marktkirche Mittelpunkt des Hannoverschen Weihnachtsmarkts, der in der historischen Altstadt sowie rund um die Kirche stattfindet.

Die Installation – Das leuchtende Puzzle

Hannoveraner bemalen bereits vor dem Lichtkunstfestival hunderte von magnetischen Puzzelteilen. Auch während des Festivals gibt es dazu direkt vor Ort noch die Möglichkeit, eigene Puzzleteile zu entwerfen.

Vom 14. – 18. November 2018 arbeiten wir gemeinsam mit Euch an einem einmaligen Kunstwerk.

Dazu stellen wir in der Innenstadt zwischen der Marktkirche und dem Alten Rathaus zwei Container auf, in denen unter Schwarzlicht mit fluoreszierenden Farben kleine Kärtchen bemalt werden, die zusammen die Aktion HANNOVER LEUCHTET nicht nur sichtbar, sondern auch erlebbar machen. Ein leuchtender Farbspaß für alle Altersgruppen!

Die Künstler – alle Hannoveraner und Besucher des Festivals

 

                  Aus dem Erlös spenden wir je Set 2,- € für einen guten Zweck.

1,- € pro Set geht an die Ökumenische Essenausgabe des Diakonischen Werk Hannover

1,- € pro Set geht an die Charity  „BAUM“ Aktion, in Kooperation mit Galleria Kaufhof Hannover & Diakonisches Werk Hannover

Und nicht nur das: das entstandene Kunstwerk aus dem Container wird nach dem Lichtkunstfestival am 8. Dezember 2018 in der Zeit von 11:00 – 17:00 Uhr bei Galleria Kaufhof Hannover / An der Marktkirche im Erdgeschoss versteigert. Der Erlös wird ebenfalls für die Charity Aktion „ Baum“ & Unterstützung einer Weihnachtsfeier des Diakonischen Werk Hannover gespendet.

Kröpcke-Uhr

Treffpunkt – Wahrzeichen – Ausstellungsvitrine

Die Kröpcke-Uhr, Prominente Sehenswürdigkeit und Treffpunkt für Jung und Alt mitten in der Innenstadt von Hannover. Sie wurde 1885 aufgestellt und hat seitdem viel vom Wandel Hannovers gesehen. Ursprungszweck war die Funktion als Wetterstation, die durch einen
Spendenaufruf durch den Bürgerverein der Stadt finanziert wurde. „Zur Verbreitung der Wissenschaft … sollte das Bauwerk meteorologische Instrumente enthalten, die … Einheimischen wie Fremden tägliche Witterungsberichte und -prognosen, ferner wichtige
und geographische und sonstige Angaben … zur Beobachtung darbieten.“ Hieß es im damaligen Aufruf. Insgesamt 2.800 Mark kamen bei der Spendensammlung zusammen, die den Bau der Kröpcke-Uhr finanzierten.

Die Kröpcke-Uhr überdauerte die schweren Luftangriffe des 2. Weltkriegs auf Hannover, wurde allerdings am 25. Oktober 1954 demontiert. Sie musste dem Neubau des im Krieg zerstörten Café Kröpcke weichen. Ein Jahr später, am 3. Oktober 1955, wurde eine neue Uhr am Kröpcke-Platz errichtet. Diese wurde allerdings durch den Neubau der Hannoverschen U-Bahn versetzt und später durch die Bauarbeiten so stark beschädigt, dass sich eine Reparatur nicht lohnte.

1977 weihte der damalige Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg den heutigen Nachbau der ersten Kröpcke-Uhr ein. Das Bauwerk steht heute noch und dient den Hannoveranern als Treffpunkt, Wahrzeichen und Ausstellungsvitrine für Kunst.

Die Lichtwolke am Kröpcke

Ganz in der Nähe der Kröpcke-Uhr hängt über dem Kröpcke-Platz seit 2015 die „Lichtwolke“, eine Lichtinstallation der Lichtplanerin Ulrike Brandi aus Hamburg. Verbaut sind in der Lichtwolke 64 LED-Lampen und der Anschaffungspreis betrug etwa 370.000 Euro. Im Winter schützt eine Heizung vor dem Einfrieren und ein Ultraschallgerät verhindert, dass sich Tauben niederlassen.

Die Installation – Das Lichtschwein

Licht erlebbar machen und das mit einem sozialen Charakter. Das war die Idee hinter dieser interaktiven Installation. Seit Jahren dient die Kröpcke Uhr als Platz der Kunst. Klein und Groß soll überrascht werden, was als nächstes passiert.

Der Künstler – Franz Betz

Franz Betz, ein Urgestein der Lichtkunstszene. Als Wahl-Hannoveraner ist er als Lichtbildhauer seit Jahren für zahlreiche Lichtinstallationen in ganz Deutschland verantwortlich. Mit seinem Trafolab (http://trafolab.franzbetz.com) ist er ein
fester Bestandteil der Kunstszene der Stadt Hannover.

Die Umsetzung

Ein selbstgebautes Lichtschwein wird vor der Kröpcke Uhr aufgestellt. Hier werden durch den Einwurf von Münzen zwei Tolle Projekte unterstützt. Wechselnde Interaktionen in der Kröpcke Uhr machen dies sichtbar.

Opernhaus

Königliches Hoftheater als zentraler Punkt von HANNOVER LEUCHTET

Das Opernhaus von Hannover wurde in den Jahren 1845 bis 1852 als „Königliches Hoftheater“ im spätklassizistischen Stil errichtet. Architekt war der Hofbaumeister Georg Ludwig Friedrich Laves, der beim Bau des Opernhauses mit Bauleiter Christian Heinrich Tramm zusammenarbeitete.

Die erste Opernaufführung in Hannovers Opernhaus liegt bereits mehr als 150 Jahre zurück und fand am 5. September 1852 statt. Aufgeführt wurde die Hochzeit des Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart.

1918 wurde das Opernhaus in Opern- und Schauspielhaus umbenannt und befand sich in der Hand des preußischen Staates. 1921 wurde es in die Trägerschaft der Stadt Hannover überführt.

Am 26. Juni 1943 wurde das Opernhaus bei einem Luftangriff während des Zweiten Weltkriegs von den Alliierten bombardiert. Brandbomben sorgten dafür, dass das Gebäude bis auf die Grundmauern niederbrannte. Der Wiederaufbau im historischen Stil begann 1950, der Hamburger Architekt Werner Kallmorgen lieferte hierzu die Pläne.

1950 bis 1954 wurde das wiedererrichtete Opernhaus von Hannover weiter ausgebaut. Zubauten folgen, unter anderem die im Stil der Nachkriegsmoderne gestalteten Foyerräume.

1985 modernisierte Architekt Dieter Oesterlen das Opernhaus. Der Theatersaal zählt nunmehr 1.200 Plätze.

Die Installation – Bolshoi-Theater meets Staatsoper Hannover

Weltweit gibt es ein Thema das alle betrifft. Digitalisierung ist die Idee dieser Videoinstallation. Gerade mit dem Bezug zu Gottfried Wilhelm Leibniz, der schon früh das binäre Zahlensystem für seine Erfindungen nutze. Ohne Ihn wäre es mit Sicherheit nicht so schnell möglich gewesen, das Zeitalter der Digitalisierung zu erreichen.

Der Künstler – Resorb

Resorb ist ein Team aus Videokünstlern, das internationale Erfolge vorzeigen kann. Stefan Ihmig und sein Team bringen eine Videoinstallation mit nach Hannover, die vor kurzem den ersten Preis beim Art Vision Contest auf dem Circle of Light Festival am Bolshoi Theater & Teatralnaya in Moskau gewonnen hat.

Die Umsetzung

Zwei Türme die ca. 30 m entfernt stehen beinhalten 8 Großbildprojektoren. Ein Team aus fünf Künstlern saß über Wochen an diesem Mapping, das nun über Videoserver genau angepasst auf die Staatsoper projiziert wird.

Aegidienkirche

Kirchenruine – Mahnmal für Kriegsopfer

Die Ruine der Aegidienkirche nahe des Aegidientorplatzes ist heute Mahnmal für Kriegs- und Gewaltopfer. 1943 wurde die nach dem Heiligen Ägidius benannte Kirche bei den Luftangriffen auf Hannover zerstört. Erbaut wurde das Gebäude im 14. Jahrhundert. 

1958 versah man den Stumpf des zerstörten Kirchturmes mit einem Aufsatz mit Glockenspiel, das regelmäßig ertönt. Den Turmeingang ziert die Friedensglocke, ein Geschenk der japanischen Partnerstadt Hannovers. Hiroshima stiftete die Glocke 1985, die jedes Jahr am 06. August zum Gedenkgottesdienst der Opfer des Atombombenabwurfs angeschlagen wird. 

Die Aegidienkirche gehört zur Marktkirchengemeinde, die sich 1982 aus dem Zusammenschluss der Marktkirchen-, Aegidienkirchen-, Kreuzkirchen- und Schlosskirchengemeinde ergeben hat. 

Die Installation – We are all one Family – in einer bunten Welt

Ein Mahnmal mitten in der Stadt! Hier zeigt Hannover die Verbundenheit mit Hiroschima. Nicht nur die Friedensglocke weist während des Lichtkunstfestivals darauf hin.

Der Künstler – Marc Theis

Marc Theis, seit 1983 freischaffender Fotograf und Buchautor. Seine Bilder werden im In- und Ausland gezeigt und haben eine ganz eigene Bildsprache, die er in der Aegidienkirche zum Ausdruck bringen wird.

Die Umsetzung

Großbildprojektionen, die je nach Projektor mehr als 300 qm Fläche bespielen können, kommen hier zum Einsatz. In den 50ern eingesetzt um riesige Bühnenbilder in Theatern zu projizieren, dienen Sie heute mehr der architektonischen Beleuchtung.

Niedersächsisches Landesmuseum Hannover

Das WeltenMuseum

Das Niedersächsische Landesmuseum Hannover, das sich selbst das WeltenMuseum nennt, wurde 1902 am Maschparkt gegenüber des Neuen Rathaus von Hannover errichtet. Der Gebäude-Entwurf im Stil der Neorenaissance stammt von Hubert Stier, der den Auftrag bekam, da der Vorläufer des Niedersächsischen Landesmuseum, das Provinzialmuseum, zu klein wurde und nicht erweitert werden konnte. Das Gebäude des früheren Provinzialmuseum ist in der Landeshauptstadt als Künstlerhaus Hannover bekannt und steht in Hannover Mitte, in der Nähe des Opernhauses.

Das Landesmuseum Hannover besteht aus fünf Abteilungen, die aus Sammlungen von Gemälden, Grafiken und Skulpturen bestehen, dessen Objekte aus dem Mittelalter bis zum frühen 20. Jahrhundert stammen.

Den Namen WeltenMuseum trägt das Museum, da schrittweise ein neues Ausstellungskonzept eingeführt wird. Das Konzept sieht fünf thematische Welten vor:

  • NaturWelten: Geologie und Biowissenschaften
  • WasserWelten: Wassertiere und ihre Lebensräume
  • Land- und KüstenWelten: Dinosaurier, Reptilien und Amphibien
  • LuftWelten: Vögel und Säugetiere
  • MenschenWelten: Archäologie aus dem heutigen Niedersachsen und angrenzende Regionen

Die Installation – Lichterlebnis Unterwasserwelt

Die Geschichte der Fassade, in der Fossilien verarbeitet sind, dient als Grundlage des Lichtthemas. Die ca. 7 minütige choreografierte Lichtkunstshow bestehend aus Ton, Licht sowie Bewegung und zieht den Betrachter in den Bann.

Der Künstler – Fabian Döring

Der Lichtkünstler Fabian Döring kommt aus Hannover und schafft mit seinen Lichtinstallationen emotionale Momente. Unter anderem leuchteten durch ihn und allstars Veranstaltungstechnik in letzten Jahren so viele Gebäude in Hannover und Umgebung, dass daraus bereits 2 Jahreskalender entstanden sind.

Die Umsetzung

Über 80 bewegte Lampen setzen Strahlen in die Luft, projizieren Muster und setzen Fassadenelemente in den Fokus. Das Landesmuseum taucht alle 15 Minuten neu in ein Bild aus Wasser und Licht.

Landesfunkhaus Niedersachsen

Charakterbauwerk am Maschsee

Das Landesfunkhaus Niedersachsen, das den NDR – Norddeutschen Rundfunkt- beherbergt, war der erste öffentliche Großbau nach dem Zweiten Weltkrieg in Hannover. Das Gebäude besteht aus vier Teilen, die sich aus dem Haupteingang, kleinem und großem Sendesaal sowie dem Antennenturm zusammensetzen.

Das Foyer und der kleine Sendesaal sollen zu den schönsten Raumschöpfungen der 1950er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland gehören. Der imposante Große Sendesaal wurde 1963 fertiggestellt und bietet heute ausreichend Platz für ein großes Publikum, das Konzerte und andere Veranstaltungen dort genießen kann. Der 46 Meter hohe Antennenturm neben dem Gebäude wurde 1969 errichtet und wird auch Betonnadel genannt.

Die Installation – KALEIDOSKOPABSTRACT

Die Arbeit KALEIDOSKOPABSTRACT von Detlef Hartung und Georg Trenz auf der Fassade des Großen Sendesaals des NDR-Funkhauses in Hannover, geht durch die Projektion von großen geometrischen Flächen, ihren konstruktivistischen Überlagerungen und klaren Primärfarben unmittelbar auf die Formensprache des Gebäudes ein. Diese Lichtinstallation erinnert ganz bewusst an die Anfänge der Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts und ihren Einfluss auf die Nachkriegsarchitektur.

Erst im Laufe der Animation, die Flächen werden kleiner und dichter, wird erkennbar, dass das Bildmaterial der Projektion aus Einzelbuchstaben besteht. Diese sind gesetzt in der Schriftart Univers, die 1950/1951, also zur Bauzeit des Funkhauses, von Adrian Frutiger entworfen wurde. Die Buchstaben lassen sich zu Wörtern zusammenlesen:

KLANGRAUMKLANGVOLUMENKLANGKÖRPERKLANGFÜLLE

Die anfangs abstrakten Flächen erhalten somit plötzlich einen lesbaren Inhalt, der sich mehrdeutig auf die Nutzung des Gebäudes bezieht. Über Drehen, Kippen und Spiegeln der typographischen Elemente entsteht ein Kaleidoskop-artiges Ornament, das die gesamte Fassade bedeckt.

Im letzten Drittel der Animation reduzieren sich die Buchstabenzeichen zu dem kleinsten graphischen Element: dem Punkt. Er steht für den Anfang einer jeglichen gestalterischen Idee, gleich der Note in der Musik.

mehr zum Landesfunkhaus

 

Der Künstler – Detlef Hartung und Georg Trenz

Detlef Hartung (*1958) und Georg Trenz (*1962) leben in Köln und München und realisieren seit 1998 gemeinsame Lichtkunst-Projekte. Ihr Thema ist die Kombination von Licht, Raum und Sprache. Durch oft mehrschichtige Projektionen aus mehreren Lichtquellen schaffen sie mit typographisch gestalteten und bewegten Texten oder Worten ortsspezifische Arbeiten zu Architektur und Landschaft. Ein visuelles, poetisches Nachdenken über den jeweiligen Ort und seinen Kontext lässt die scheinbare Eindeutigkeit der tradierten Wahrnehmung ins Wanken geraten, eröffnet neue Deutungsmöglichkeiten und gedankliche Freiräume entstehen. Sprache und Raum, Licht und oft auch der miteinbezogene Betrachter, lassen im Zusammenspiel unsere Umgebung buchstäblich in einem neuen Licht erscheinen. Die Kooperation der beiden Künstler begann an der Akademie der Bildenden Künste in München als Meisterschüler von Prof. Gerhard Berger. Ihre Arbeiten waren außer in Deutschland unter anderem in Australien, Kanada, Afrika, Israel und auf zahlreichen internationalen Lichtkunstfestivals in Europa zu sehen.

Die Umsetzung

Videobeamer im herkömmlichen Sinn. Natürlich mit deutlich höherer Leistung! Mit insgesamt 80.000 Ansilumen werden die Projektionen auf die Fassade projiziert.

HDI Arena

Heimat von Hannover 96

Die HDI Arena ist Heimstadion von Bundesligist Hannover 96 und bietet regelmäßig Konzerten von angesagten Stars eine außergewöhnliche Kulisse. 1952 startete die zweijährige Bauphase des Niedersachsenstadions, wie es bis 2002 hieß. Von 2002 bis 2013 trat der Finanzdienstleister AWD als Sponsor auf und war Namensgeber der AWD-Arena. Seit 2014 übernimmt die HDI das Sponsoring der heutigen HDI-Arena.

Am 26. September 1954 fand die Eröffnung des 4 Millionen Mark teuren Stadions statt und bot damals rund 73.000 Zuschauern Platz. Das erste Fußballspiel am 16. September 1954 konnten die Gäste aus dem Nachbarland klar für sich entscheiden, die Partie der Bundesrepublik Deutschland gegen Frankreich ging 1:3 aus. Wett machte das Ergebnis allerdings der Titel des Deutschen Fußballmeisters von Hannover 96 und der WM-Titel der Nationalmannschaft im gleichen Jahr.

Durch Aus- und Umbauten des Stadions in 1972, 1998 und später von 2003 bis 2004 kam die HDI Arena zu ihrer heutigen Form mit einer Kapazität von 49.200 Plätzen mit 1.250 Business-Sitzen und 29 VIP-Logen für je 10 bis 12 Personen sowie 96 Presseplätzen. Die letzte Modernisierung ist auch auf den Zuschlag Deutschlands für die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zurück zu führen. Dadurch erhielt die Arena eine Komplettüberdachung sowie ein leistungsstarkes Drainage-System und Rasenheizung.

Die Installation – Ein Teil von Hannover

Seit 1954 ist das ehemalige Niedersachsenstadion ein Teil von Hannover. Diese Arena ist nicht nur das Zuhause von Hannover 96, sondern auch kulturelle Begegnungsstätte. Zahlreiche Veranstaltungen und Konzerte finden hier statt. 2006 war die Welt zur Fußball-WM zu Gast, 2018 ist es Hannover Leuchtet.

Der Künstler – Harald Tragweindl

Harald Tragweindl bespielt mit seinen Projektionsflächen bis zu 35.000 qm. Ob Wien, Berlin oder Hannover – er ist der Spezialist für künstlerische Großbildprojektionen.

Die Umsetzung

Großbildprojektionen, die je nach Projektor mehr als 300 qm Fläche bespielen können, kommen hier zum Einsatz. In den 50ern eingesetzt um riesige Bühnenbilder in Theatern zu projizieren, dienen Sie heute mehr für architektonische Beleuchtung.

Weitere Installationen des Festivals

Lichtschlagader

Lichtinstallation – Lichtschlagader

Wie schon bei helix2 beschäftigt sich das Trafolabkollektiv um den Lichtbildhauer Franz Betz mit Strukturen im menschlichen Körper. Am Goseriede entsteht eine künstlerische Lichtschlagader, die sich über die Pflastersteine schlängelt. Schemenhaft sind weisse Lichtstreifen zu erkennen, eingefroren in ihrer Bewegung.
Die Lichtader tritt in Korrespondenz mit den umgebenden Bäumen, die sowohl mit ihren Ästen und ihren Wurzeln, das Licht aufnehmen und auf ihre Art und Weise an ganz Hannover weitergeben.

Künstler – Trafolabkollektiv

Das TrafoLab, ehemalige Transformatoren-Station in Hannover-Kleefeld, versteht sich als Ort, der Menschen zum Thema „Licht und Kunst“ zusammenbringt und vernetzt. Im Vordergrund stehen das gemeinsame Experimentieren im Raum und das Werken am Objekt. Verschiedenste Akteure aus Kunst, Wirtschaft und Gesellschaft treffen sich monatlich im Electric Café, um Ideen auszutauschen oder Lichtkunstprojekte anzuschieben.

Doppeldecker

Lichtinstallation – Doppeldecker

Das Beförderungsmittel für Touristen in der Stadt Hannover bietet vom 15. – 18.11.2018 die Möglichkeit selbst eine Lichtshow zu starten. Drücken sie den Buzzer und erwecken  Sie Jan Gutjahrs und Tilman Giesberts Lichtinstallation zum Leben.

Künstler – Jan Gutjahr und Tilman Giesbert

Jan Gutjahr seit, Jahren Mitarbeiter der Firma MKS Veranstaltungstechnik bringt mit seinen Kollegen die Hannover Marketing Tourismusgeselschaft zum strahlen. In Kooperation mit Tilman Giesbert entwickelt er zahlreiche Lichtinstallationen und Bühnenshows für diverse Künstler.

Lichtdusche

Lichtinstallation – Lichtdusche

„licht ist Wasser ist licht“ LED-Seinwerfer schaffen den Selfispot wären des Lichtfestivals! Kopf und Hände erstrahlen auf dem gemachten Foto in gleisendem Licht.

Stellt euer Foto ins netz unter: #lichtduschen

Künstler – Trafolabkollektiv

Das TrafoLab, ehemalige Transformatoren-Station in Hannover-Kleefeld, versteht sich als Ort, der Menschen zum Thema „Licht und Kunst“ zusammenbringt und vernetzt. Im Vordergrund stehen das gemeinsame Experimentieren im Raum und das Werken am Objekt. Verschiedenste Akteure aus Kunst, Wirtschaft und Gesellschaft treffen sich monatlich im Electric Café, um Ideen auszutauschen oder Lichtkunstprojekte anzuschieben.